ARTRECITAL
16 Juni
19:30 Residenz Au Lac
Biel/Bienne

DEUTSCH-UNGARISCHER KLAVIERABEND

Benedek Horváth

Klavier | Ungarn mehr erfahren

C.P. BACH

Fantasie H.225 in g-moll

LUDVIG VAN BEETHOVEN

6 Bagatellen op. 126

BELA BARTÓK

Sonata SZ. 80

FRANZ LISZT

Sonata in h-moll

Benedek Horváth

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geboren 1989 in eine Musikerfamilie, wuchs in Budapest auf. Im Alter von fünf Jahren, begann er bereits mit dem Violinspiel. Ein halbes Jahr später entschied er sich gänzlich für das Klavier (wobei er bis heute aber noch gerne, ab und dann, zur Violine greift).

In seiner Zeit als Student der Franz Liszt Akademie in Budapest, studierte Benedek mit András Kemenes, Rita Wagner, Márta Gulyás, György Nádor und Balázs Réti. Eine weitere Reihe bekannter Musikerpersönlichkeiten, hatten ebenso ihren Einfluss auf die Laufbahn des jungen Pianisten, sowie András Schiff, Dimitri Bashkirov, Manhem Pressler, Ferenc Rados und Zoltán Kocsis. Sein Studium schloss er mit dem Solisten-Diplom 2015 an der Musikakademie Basel ab. Zur Zeit vertieft er dort noch seine Kenntnisse in einem Ergänzungsstudium bei Prof. Claudio Martínez Mehner.

Benedek ist Preisträger des angesehenen, internationalen Paloma O'Shea Klavierwettbewerbs (Santander 2012) und gehörte ebenso zu den Finalisten des Clara Haskil Wettbewerbs 2015. Auch gewann er kürzlich den ersten Preis des Rahn Musikpreis Wettbewerbs in Zürich. Sein künstlerisches Talent wurde an mehreren Wettbewerben im Ausland ausgezeichnet, vor allem auch in Ungarn: 1. Preis Isidor Bajic, 2008; 1. Preis Kiefer Hablitzel Musikwettbewerb, 2015; 3. Preis Béla Bartók, 2012; "Grand Prize" György Ferenczy Chopin und weitere.

Im Zusammenspiel mit dem Schweizer Cellisten Sebastian Braun und dem Klarinettisten Lionel Andrey (Trio Eclipse), wurde ihm ebenfalls ein Preis am Orpheus Chamber Music Competition in Bern verliehen. Das Trio wird dieses Jahr am Adelboden Kammermusikfestival auftreten.

Einige Höhepunkte jüngster Vergangenheit des talentierten Ungaren, waren Mozart's 19. Klavierkonzert (KV459), unter der Leitung von Theodor Gulschbauer und dem Musikkolegium Winterthur, in der Tonhalle Zürich, als auch Liszt's "Totentanz" im Stadtcasino Basel. Ein Auftritt im April, wird Benedek bald erneut in die Tonhalle führen; dies mit dem 3. Klavierkonzert von Bartók, und dem Neuen Orchester Basel.

Als Solist arbeitete Benedek bereits mit verschiedensten Orchestern zusammen; dem Montenegro Symphony Orchestra, der Real Filharmonía of Galicia, dem Szeged Symphony Orchestra und anderen. Seine Konzerte führten ihn in verschiedene, europäische Städte; nach Paris, Mailand, Rom, Wien (Live Übertragung Radio ORF), Krakau, die Nationaloper von Tirana oder das Nationaltheater in Pogdorica.

Als leidenschaftlicher Kammermusiker, trat er am Cully Classique Festival und dem Santander Festival auf, ebenso mit dem Cosmofonia Ensemble im Hans-Huber Saal des Stadtcasino Basel. Zudem arbeitete er mit dem Casals Streichquartett und Zakar Bron zusammen.

Bereits im jungen Alter von 13 Jahren, nahm Benedek seine erste CD mit dem MATAV Sinfonieorchester auf. Gespielt wurden zwei Klavierkonzerte der armenisch-amerikanischen Komponistin Dianne Golkasian Rahbee, die wenig später auch weitere Werke dem jungen Pianisten widmete. Mit dem französischen Label Artalinna, produzierte er kürzlich eine neue Aufnahme mit Solo-Werken von Bartók und Liszt. Diese wird im April 2016 auf dem Markt erscheinen.