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13.09
19:00 Uhr
Art Recital

World stars

MIKHAIL PLETNEV – Klavier

Biel/Bienne | FAREL Saal

CHOPIN
Mikhail Pletnev
Mikhail Pletnev

Der Pianist, Komponist und Dirigent Mikhail Pletnev ist Sohn von Musikern und trat als Teenager in das Moskauer Konservatorium ein. Im Alter von 21 Jahren gewann er 1978 die Goldmedaille und den ersten Preis beim Internationalen Tschaikowsky-Klavierwettbewerb, ein Preis, der ihm früh weltweite Anerkennung einbrachte. 1988 wurde er von Michail Gorbatschow eingeladen, auf dem Gipfel der Grossmächte in Washington aufzutreten.

Im Jahr 1990 gründete Pletnev das erste unabhängige Orchester in der russischen Geschichte. Einige der besten Musiker des Landes schlossen sich ihm an und gründeten das Russische Nationalorchester (RNO), das unter seiner Leitung schnell internationale Anerkennung erlangte. Pletnevs Aufnahmen haben ihn als herausragenden Interpreten mit einem grossen Repertoire als Pianist und Dirigent etabliert.

Mikhail Pletnev ist auch als Komponist aktiv. Er schrieb Werke für Orchester, Klavier, Streicher und Gesang. Seine Klaviertranskriptionen von Tschaikowskys Nussknacker-Suite und Dornröschen wurden zusammen mit seiner Interpretation von Tschaikowskys zweitem Klavierkonzert für die 1998 erschienene Anthologie Great Pianists of the 20th Century (Philips Classics) ausgewählt.

Pletnevs Aufnahmen wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter ein Grammy Award im Jahr 2005 für sein eigenes Zwei-Klavier-Arrangement von Prokofjews Cinderella, mit Martha Argerich und ihm selbst an den Klavieren. Für seine Aufnahmen der Symphonischen Etüden von Schumann (2004) und der Klavierkonzerte Nr. 3 von Rachmaninow und Prokofjew mit dem RNO und dem Dirigenten Mstislaw Rostropowitsch (2003) wurde er für einen Grammy nominiert. Sein von der Kritik hochgelobtes Album von Scarlattis Sonaten (Virgin/EMI) erhielt 1996 einen Gramophone Award. Das BBC Music Magazine beschrieb diese Aufnahme als «Klavierspiel vom Feinsten, allein diese Darbietung würde reichen, um Pletnev einen Platz unter den grössten Pianisten aller Zeiten zu sichern.»